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19.12.2019

Pflegekräfte aus dem Ausland

Pflegekräfte aus dem Ausland einzustellen soll einfacher werden. Krankenhäuser, Pflegeheime und andere Einrichtungen können ihren Bedarf an die Deutsche Fachkräfteagentur für Gesundheits- und Pflegeberufe (DeFa) melden.


Die DeFa kümmert sich um Anträge für Visa, Berufsanerkennung und Arbeitserlaubnis. Pflegekräfte aus dem Ausland sollen so binnen sechs Monaten in Deutschland arbeiten können. Das Saarland hat die DeFa in enger Abstimmung mit dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gegründet und damit einen Beschluss aus der Konzertierten Aktion Pflege umgesetzt. Bereits jetzt bearbeitet die DeFa mehr als 4.000 Anträge auf Vermittlung von Pflegekräften.

 

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn: „Deutschland braucht mehr Pflegekräfte. Den hohen Personalbedarf können wir ohne Pflegekräfte aus dem Ausland nicht decken. Deshalb erleichtern wir es ausländischen Fachkräften, die mit anpacken wollen und unsere Werte teilen, hier in der Pflege zu arbeiten. Die neue Agentur DeFa sorgt dafür, dass sie schnell und unbürokratisch ein Visum und eine Arbeitserlaubnis erhalten. Da sich dadurch die Personalsituation entspannt, verbessern sich auch die Arbeitsbedingungen für heimische Pflegekräfte.“

 

Tobias Hans, Ministerpräsident des Saarlands: „Mit diesem Projekt bringt das Saarland seine Erfahrungen mit der Integration von internationalen Fachkräften ein. Die DeFa wird nicht nur die Antragsteller und die deutschen Behörden spürbar entlasten und dafür sorgen, dass die Gesundheitseinrichtungen schneller dringend benötigte Pflegefachkräfte aus dem Ausland erhalten. Wir verstehen unser Projekt vor allem auch als Initiative für Qualität, Integration und Nachhaltigkeit bei der Gewinnung von internationalen Fachkräften.“

 

Quelle:  sgp


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