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04.03.2019

IQWiG: 4 neue Themen für HTA-Berichte

Depressionen bei Kindern, mHealth-Lösungen bei Multipler Sklerose, Elephantiasis und Schmerzen bei Endometriose – Fragen zu diesen vier medizinischen Themen hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in diesem Jahr aus den Vorschlägen von Bürgern für die wissenschaftliche Bewertung in Form von HTA-Berichten ausgewählt.


Externe Sachverständige werden nun den Fragen der Bürgerinnen und Bürger nachgehen und dann jeweils eine wissenschaftliche Bewertung von medizinischen Verfahren und Technologien (engl. Health Technology Assessment = HTA) erstellen. Diese Bewertung wird dann als sogenannter HTA-Bericht beim ThemenCheck Medizin des IQWiG veröffentlicht.

 

Die jetzt ausgewählten Themenvorschläge im Einzelnen:

 

-  Leichte Depressionen bei Kindern und Jugendlichen: Führen verhaltens- und psychotherapeutische Verfahren im Vergleich zu anderen Verfahren zu besseren Ergebnissen?

-  Multiple Sklerose: Verbessern mHealth-Lösungen (z. B. Medizin-Apps) das Selbstmanagement der Betroffenen?

-  Elephantiasis (unförmiges Anschwellen von Körperteilen mit Hautveränderungen): Lassen sich durch nichtmedikamentöse Verfahren die Symptome lindern?

-  Schmerzen bei Endometriose (Neubildung der Gebärmutterschleimhaut): Helfen anstelle von Schmerzmedikamenten auch andere Verfahren?

 

„Unser Ziel ist es immer, aus den eingereichten Vorschlägen diejenigen auszuwählen, die für die Patientenversorgung in Deutschland besonders relevant sind“, erläutert Sarah Thys, die im IQWiG-Bereich Versorgung den ThemenCheck Medizin betreut. „Ich denke, das ist uns auch diesmal gelungen: Der Leidensdruck der Patientinnen und Patienten bei den ausgewählten Fragestellungen ist zweifellos groß und viele sind betroffen. Jede noch so kleine Versorgungsverbesserung hilft hier weiter.“

 

Quelle:  IQWiG


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